Federleiste IDC
- Anschlusstechnik Schneidklemm
- für IDC-Anbindung mit Flachbandkabel AWG 30/7
- Raster Flachbandkabel 0.635 mm
- Raster Stecker 1.27 mm
- zur Verwendung für eine Kabelkonfektion
- Performance level 1
Abnahme in vollen VPE´s. Abweichende Mengen auf Anfrage.
| Artikel-Nr.: | 73029 |
| Polzahl: | 40 |
| Bauform: | Federleiste IDC |
| Raster: | 1,27 |
Verbindungen schaffen mit ESTO
Stecker für Spannungsversorgung, Datenübertragung
oder fertig konfektionierter Kabelbaum,
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Federleiste IDC: Schneidklemmtechnik für Flachbandkabel
Die IDC-Federleiste verbindet Schneidklemmtechnik mit der Board-to-Board-Verbindung. IDC steht für Insulation Displacement Connection und bezeichnet eine Technik, bei der das Flachbandkabel ohne vorheriges Abisolieren direkt in den Steckverbinder eingelegt wird.
Die Schneidklemmen durchtrennen die Kabelisolierung und stellen den elektrischen Kontakt zu den Adern her. Dies ermöglicht eine schnelle und zuverlässige Kabelkonfektion ohne Lötarbeiten.
Für die IDC-Anbindung werden Flachbandkabel mit einem Raster von 0,635 mm und dem Querschnitt AWG 30/7 verwendet. Das Steckerraster beträgt 1,27 mm und entspricht damit dem Standard der One27-Produktfamilie.
Die IDC-Federleiste ist sowohl einzeln als auch fertig konfektioniert mit Kabel erhältlich. Bei der Kabelkonfektion sind Ausrichtung der Steckverbinder, Polzahl und Kabellänge frei wählbar.
| Bauform | Bauhöhe (ungesteckt) | Leiterplattenabstand | Ausrichtung |
|---|---|---|---|
| Low Profile | 6,25 mm | 8,0 – 11,0 mm | gerade |
| Mid Profile | 9,05 mm | 10,8 – 15,4 mm | gerade |
| High Profile | 13,65 mm | bis 20,0 mm | gerade |
| Gewinkelt | variabel | variabel | 90° |
| IDC | variabel | für Flachbandkabel | gerade |
Federleiste gewinkelt: Rechtwinklige Verbindungen auf der Leiterplatte
Die gewinkelte Federleiste mit 90°-Abwinkelung ermöglicht rechtwinklige Verbindungen zwischen Leiterplatten. Der Kabelabgang erfolgt parallel zur Leiterplattenoberfläche.
Diese Bauform kommt zum Einsatz, wenn eine parallele Anordnung der Leiterplatten nicht möglich ist. Typische Anwendungsfälle sind Frontplattenmontagen und Verbindungen zwischen Hauptplatine und Tochterplatinen in unterschiedlichen Ebenen.
Die SMT-Anschlusstechnik gewährleistet eine sichere Verbindung zur Leiterplatte. Das Raster von 1,27 mm entspricht dem Standard der geraden Varianten.
Federleiste Stecker: Technische Spezifikationen im Detail
Der Federleiste Stecker im One27-System erfüllt hohe Anforderungen an Zuverlässigkeit und Langlebigkeit. Die folgenden technischen Daten charakterisieren die Leistungsfähigkeit.
- Die Stromtragfähigkeit liegt bei 1,4 A pro Kontakt. Dieser Wert ermöglicht die Versorgung von Verbrauchern mit moderatem Strombedarf direkt über die Board-to-Board-Verbindung.
- Mit 500 zertifizierten Steckzyklen eignen sich die Steckverbinder für Anwendungen mit regelmäßigen Wartungs- und Serviceintervallen. Die Kontaktoberfläche bleibt über die gesamte Lebensdauer stabil.
- Die Polzahlen reichen von 12 bis 80 Kontakten in einer Baueinheit. Dies deckt sowohl einfache Signalverbindungen als auch komplexe Schnittstellenanforderungen ab.
- Alle Federleisten entsprechen dem Performance Level 1 und sind nach LV214 geprüft. Die LV214 ist eine Prüfvorschrift der deutschen Automobilindustrie für elektrische und elektronische Komponenten.
Federleiste gerade: Profile für jeden Leiterplattenabstand
Die gerade Federleiste ist in drei Profilvarianten verfügbar. Jede Variante deckt einen spezifischen Bereich von Leiterplattenabständen ab.
Die Low-Profile-Federleiste mit einer Bauhöhe von 6,25 mm im ungesteckten Zustand ermöglicht in Kombination mit der passenden Messerleiste Leiterplattenabstände von 8,0 bis 11,0 mm. Diese kompakte Bauform eignet sich für raumkritische Anwendungen.
Die Mid-Profile-Variante weist eine Bauhöhe von 9,05 mm auf. Der erreichbare Leiterplattenabstand liegt zwischen 10,8 und 15,4 mm. Diese Ausführung bietet einen ausgewogenen Kompromiss zwischen Kompaktheit und Flexibilität bei der Baugruppengestaltung.
Mit 13,65 mm Bauhöhe stellt die High-Profile-Federleiste die höchste Variante dar. Sie ermöglicht Leiterplattenabstände bis zu 20 mm und bietet damit ausreichend Raum für Komponenten zwischen den Leiterplatten./p>
Aufbau und Funktionsprinzip der Federkontaktleiste:
Die Federkontaktleiste zeichnet sich durch ihre doppelschenkligen Federkontakte aus. Diese Konstruktion umschließt den Kontaktstift der zugehörigen Messerleiste von zwei Seiten und gewährleistet dadurch eine sichere Kontaktierung selbst bei geringem Steckversatz.
Die Kontaktierung erfolgt über die glatte, gewalzte Fläche des Federkontakts. Dadurch werden Spanbildung beim Steckvorgang ausgeschlossen.
Federleisten sind für bis zu 500 Steckzyklen ausgelegt und erreichen eine Stromtragfähigkeit von 1,4 A pro Kontakt. Diese Werte ermöglichen den Einsatz in industriellen Anwendungen mit häufigen Wartungsintervallen.
Bauformen der Federleiste im Überblick
Federleisten sind in verschiedenen Bauformen erhältlich, die sich nach Bauhöhe und Ausrichtung unterscheiden. Die Auswahl der richtigen Bauform bestimmt den erreichbaren Leiterplattenabstand und die Einbaurichtung.
Die gerade Federleiste eignet sich für parallele Leiterplattenanordnungen in Mezzanin-Bauweise. Bei beengten Platzverhältnissen oder seitlichem Kabelabgang bietet die gewinkelte Federleiste mit 90°-Abwinkelung die passende Lösung.
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