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MIFARE

MIFARE (Micron Fare Collection System – Mikron Fahrgeld-System) ist die meistgenutzte Chipkartentechnik weltweit.

MIFARE entspricht den ISO-Standards ISO 7816 bzw. ISO 14443A.
Die handelsübliche MIFARE-Karte (MIFARE Classic 1K) hat eine Reichweite von bis zu 10 cm. MIFARE Classic 1K sendet mit einer Frequenz von 13,56 MHz. MIFARE-Karten benötigen keine separate Energiequelle, wie z.B. eine Batterie. Das Magnetfeld der Basisstation (Schreib-/Lesegerät) dient als Energiequelle. Eine Spule im Transponder nimmt die Energie beim Durchführen durch das Magnetfeld der Basisstation auf.

Der Markt für kontaktlose Chipkarten ohne eigene Stromquelle wurde von der MIFARE-Technologie erheblich mitgeprägt. MIFARE-Karten finden Ihren Einsatz z.B. als bargeldloses Zahlungsmittel, in Zeiterfassungssystemen oder in Zugangskontrollsystemen.
Wir bieten Ihnen ein breitgefächertes Angebot an Kartendruckern von Zebra an, mit denen Sie MIFARE-Karten gestalten und kodieren können. Geringe Anschaffungskosten bei sehr gutem Druckbild und dazu die Möglichkeit MIFARE-Karten zu kodieren. Diese drei Punkte vereint der Kartendrucker ZXP Series 3 von Zebra. Aber auch andere Kartendruckermodelle von Zebra bieten einen MIFARE-Kodierer. Sowohl die beiden Allroundtalente P330i und P430i als auch der neue Retransfer-Kartendrucker ZXP Series 8. Somit wird jeder Anforderungs- und Anwendungsbereich von einem individuell konfigurierbaren Kartendrucker abgedeckt.

Der Speicher einer MIFARE-Karte ist in 16 Sektoren aufgeteilt. Diese Sektoren sind geschützt. So kann unerlaubtes Lesen oder Schreiben ausgeschlossen werden. Diese Sektoren unterteilen sich wiederum in 4 Blöcke zu je 16 Byte. In jedem Sektor hat der letzte Block (Sector Trailer) zwei Schlüssel, die so genannten Autorisierungsebenen und die entsprechenden Zugriffsrechte (Access Conditions). Ein MIFARE-Transponder kann mehrere, unterschiedliche Applikationen bedienen ("Multiapplikation").
Die Daten werden mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen (Funkübertragung) übertragen. Kontakte auf der Kartenoberfläche sind daher nicht sichtbar. Das hat den Vorteil, dass die Störanfälligkeit des Gesamtsystems (Karte und Kartenlesegerät) gesenkt wird, da es zu keiner Verschmutzung der Kontakte kommen kann und mechanische Bauteile zur Kontaktierung wegfallen. Man unterscheidet zwischen Niederfrequenz- (120 kHz – 135 kHz) und Hochfrequenzsystemen (13,56 MHz). Die Schreib- und Lesedistanz kann zwischen 3 und 80 cm betragen. Maßgebliche Ausgangspunkte für diese Distanzen sind zum einen die Antennengeometrie und zum anderen der Chiptyp. Der MIFARE-Chip arbeitet mit einem so genannten Antikollisionsprotokoll. Für den Fall, dass mehrere MIFARE-Karten gleichzeitig in die Nähe eines Lesegerätes kommen, wählt sich das System eine aktive Karte aus. Alle anderen Karten werden in eine Warteschlange befördert, bis die Kommunikation der ausgewählten Karte abgeschlossen ist.

Mit den Kartendruckern von Zebra lassen sich MIFARE-Karten problemlos bedrucken, personalisieren und kodieren. Für jeden Anwendertyp haben wir einen passenden Kartendrucker im Programm. Sei es der kostengünstige ZXP Series 3, die Allrounder P330i und P430i oder das Top-Modell ZXP Series 8. Alle genannten Kartendrucker lassen sich mit einem MIFARE-Kodierer ausstatten und mit der entsprechenden Kartenausgabesoftware Zebra ZMotif CardStudio kodieren.