Magnetstreifen
Plastikkarten mit Magnetstreifen mit einem Kartendrucker selber bedrucken
Magnetstreifen wie sie auf der Rückseite von EC- und Kreditkarten zu finden sind, besteht aus einem magnetischen Metalloxid. Mit einem Schlitzkartenleser wie dem Unitech MS240, können Daten vom Magnetstreifen ausgelesen werden. Um digitale Informationen in die Magnetstreifen zu schreiben und die Karte zudem noch zu bedrucken, kommt beispielsweise der Kartendrucker Zebra ZXP Series 3 zum Einsatz. Im Allgemeinen werden Magnetstreifen in zwei Varianten unterteilt: HiCo (High Coercivity) und LoCo (Low Coercivity). Der Unterschied befindet sich hierbei in der magnetischen Energie, die aufgebracht werden muss, damit der Magnetstreifen beschrieben werden kann. Mit den von uns angebotenen Kartendruckern, sei es der günstige P110i oder die Allrounder P330i und P430i, lassen sich die Magnetstreifenkarten in beiden Varianten kodieren. Häufig werden Magnetstreifen mit der LoCo-Variante beschrieben. Der Nachteil hierbei ist, dass Daten durch äußere Magnetfeldeinwirkungen gelöscht oder geändert werden könnten. Bei der HiCo-Variante ist ein nicht gewolltes Löschen der Daten nahezu ausgeschlossen, denn die Informationen sind mit handelsüblichen Magnetköpfen nicht änderbar, wodurch sie sich beispielsweise für industrielle Umgebungen eignen (z.B. als Mitarbeiterausweise, die starken magnetischen Feldern etc. ausgesetzt sind). Der gewöhnliche Aufbau eines Magnetstreifens nach ISO-Norm 7811 gliedert sich in 3 Spuren mit einer Gesamtspeicherkapazität von ca. 1024 Bit auf.
Eine genaue Unterteilung der Spuren sieht wie folgt aus:
Spur 1: 76 Nutzzeichen (alphanumerisch, Zeichen und Zahlen, 7 Bit/Zeichen)
Spur 2: 37 Nutzzeichen (numerisch, nur Zahlen, 5 Bit/Zeichen)
Spur 3: 104 Nutzzeichen (numerisch, nur Zahlen, 5 Bit/Zeichen)
Nach der Kodierung im Kartendrucker dienen Spur 1 und Spur 2 dem Lesebetrieb. Spur 3 kann weiterhin beschrieben werden.
Anwendungsbeispiele: Magnetstreifen in Kombination mit einer PIN dienen der automatischen Identifikation von autorisierten Personen. Zusätzlich können ergänzende Informationen auf die Karte geschrieben werden, z.B. Fehleingaben, welche später ausgelesen werden können. Magnetstreifen wurden anfänglich für das Bankwesen entwickelt. Da diese Methode aber zu unsicher war, mussten hier Veränderungen vornehmen werden.
Jetzt kommen in diesem Bereich Chipkontakt-Karten (lesen Sie hierzu den Artikel über MIFARE) zum Einsatz. Auch in diesem Bereich können wir Ihnen eine breite Palette von Kartendrucker mit Chipkodierern anbieten. Für den großen Bedarf mit randlosem Druck in Fotoqualität empfiehlt sich der leistungsstarken ZXP Series 8. Heute findet der Magnetstreifen Anwendung bei Einlasskontrollen, in Hotels als Schlüsselersatz, in Parkhäusern, in Firmen bei der Zeiterfassung, als Kundenkarten, Bonuskarten oder auch als Gutscheinkarten. In Kombination mit einem Chip dann auch als Krankenkassenkarte oder Bankkarte. Der Vorteil von reinen Magnetstreifenkarten gegenüber der Chipkarte ist die kostengünstige Herstellung. Das ist besonders für den Bereich interessant, der nicht auf mehrmalige Nutzung einer Karte ausgelegt ist. Speziell sind dies Anwendungen im Schwimmbad, Parkhaus oder als Gutscheinkarte. Mit der vielseitigen Auswahl der Kartendrucker von Zebra lassen sich Magnetstreifenkarten nicht nur individuell gestalten und personalisieren sondern auch sehr einfach kodieren.
Egal welches Modell, ob das Einstiegsmodell P110i, der schnelle ZXP Series 3 oder der vielseitige Retransferdrucker ZXP Series 8, mit jedem dieser Kartendrucker lassen sich Magnetstreifen mit der entsprechenden Software (z.B. Zebra ZMotif CardStudio) sehr einfach kodieren.






